
So bringen Sie Ihre Infrarotheizgeräte dazu, tatsächlich mit Ihrem Glas zu funktionieren
Herkömmliche Quarzheizgeräte geben ein breites Spektrum an Infrarotstrahlung ab. Für viele Menschen ist das in Ordnung. Doch wenn man mit bestimmten Glasformeln arbeitet – vielleicht hat man etwas hinzugefügt, um die Farbe zu verändern oder die Viskosität zu beeinflussen – dann reichen herkömmliche Heizgeräte oft nicht aus.
Das Problem ist folgendes: Diese Zusatzstoffe haben ihre eigenen „Optimierungspunkte“, an denen sie Wärme aufnehmen können. Wenn das Heizgerät diese Punkte nicht genau trifft, prallt die Energie einfach von der Oberfläche ab. Es ist, als würde man versuchen, eine Tür mit dem falschen Schlüssel zu öffnen – man verschwendet Energie, doch die Wärme gelangt nicht ins Innere des Glases.
Wie wir die Physik nutzen
Wir verlassen uns nicht einfach auf Glück. Wir passen das Filamentmaterial an und tragen dünnwandige Beschichtungen auf die Quarzhülle auf. Durch Anpassung der Betriebstemperatur sowie des Brechungsindex der Beschichtung kann man die Wellenlänge beeinflussen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Wärme genau auf diejenigen Frequenzen trifft, an denen die Zusatzstoffe Wärme aufnehmen können. Dadurch dringt die Wärme tiefer ein und die Schmelzgeschwindigkeit erhöht sich. So funktioniert es einfach besser.
Der Kompromiss
Es gibt allerdings einen Haken: Wenn man das Strahlungsspektrum auf einen bestimmten Bereich beschränkt, geht ein Teil der Gesamtenergie verloren. Um das auszugleichen, muss man möglicherweise die Leistung erhöhen oder zusätzliche Lampen verwenden, damit die gesamte Wärmemenge dort bleibt, wo sie benötigt wird. Wir tasten uns hier nicht im Dunkeln vor – wir betrachten die chemische Zusammensetzung der Zusatzstoffe, erstellen eine Aufstellung der Absorptionskurven und konstruieren anschließend die Lampen entsprechend.
Einbau in Ihre Maschinen
Die gute Nachricht ist: Es handelt sich dabei um Ersatzteile, die direkt eingesetzt werden können. Wir halten die Abmessungen standardmäßig, sodass Sie keine Verkabelung ändern müssen oder einen ganzen Wochenende damit verbringen müssen, Ihre Anlage umzubauen.
Aber Achtung: Da diese Lampen oft bei höherer Intensität betrieben werden müssen, um den engen Strahlungsbereich auszugleichen, können sie sehr heiß werden. Überprüfen Sie daher unbedingt Ihre Kühlventilatoren und Kühler. Wenn die Kühlung nicht ausreicht, besteht die Gefahr, dass die Steckverbindungen beschädigt werden. Es ist zwar eine kleine Sache, aber sie entscheidet darüber, ob alles reibungslos funktioniert oder ob es zu kostspieligen Schäden kommt.