
Ein kalter Wind dringt unter das Dach der Bushaltestelle ein. An den Tischen draußen umklammern die Leute ihre Tassen fester – das Geplauder verstummt schnell. Wenn den Leuten kalt wird, gehen sie einfach weg – ganz einfach. Wir haben elektrische Heizgeräte entwickelt, die genau dort Wärme abgeben, wo sie benötigt wird, und zwar sofort, sobald es nötig ist.
Was steckt eigentlich hinter dieser Technologie? Diese Geräte nutzen Kurzwellen-Infrarotstrahlen. Ein reflektierendes Panel sorgt dafür, dass die Wärme direkt nach vorne abgegeben wird, anstatt in die Wand zu strömen. Dadurch entsteht eine gezielte Wärme – wie die von der Sonne erwärmte Oberfläche – ohne dass die ganze Raumluft erhitzt werden muss.
In der Praxis kann ein 240-Volt-Modell 2–3 kW Leistung liefern und somit Menschen sowie Gegenstände direkt erwärmen. Die Vorderseite des Geräts bleibt kühl zum Berühren. Zudem gibt es eine interne Wärmeschutzfunktion sowie Schutz vor Umkippen – das ist besonders nützlich an Orten, wo ständig Menschen und Stühle bewegt werden.
Warum diese Methode geeignet ist In Verkehrsknotenpunkten und Außencafés gehört Komfort zum Serviceangebot. Mit Infrarotwärme wird sofort Wärme erzeugt – ohne Wartezeit und ohne Zugluft. Die Kunden bleiben länger, das Personal kann die Schichten besser ertragen, und die Beschwerden wegen kalter Stellen nehmen ab.
Da die Wärme gezielt abgegeben wird, wird nur die Energie verwendet, die tatsächlich benötigt wird, um die Menschen wohlzuhaben zu halten – nicht mehr Energie als nötig, um die leere Luft zu erwärmen. Für Betreiber von Bushaltestellen und Cafés bedeutet das einen angenehmeren Raum – ohne dass man die Wärme durch den Raum streuen muss.
Was man beachten muss Die Installation ist einfach: Das Gerät wird an eine tragende Wand montiert, mit einem speziellen Stromkreis verbunden und der Thermostat auf das gewünschte Temperaturniveau eingestellt. Das Gerät sollte mindestens 1 Meter über dem Boden angebracht werden, außerdem sollten Möbel und Textilien davon entfernt bleiben, damit genügend Abstand besteht.
Diese Heizgeräte sind für Außen- und halbgeschlossene Bereiche konzipiert. Sie funktionieren am besten, wenn sie vor direktem Regen geschützt sind. In sehr feuchten Bereichen ist es sinnvoll, eine höhere IP-Beschichtung oder zusätzlichen Schutz gegen Wettereinflüsse zu verwenden.