
Warum wir die Heizgeräte für Badezimmer auf die Probe stellen – bevor sie bei Ihnen ankommen Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für elektronische Geräte. Es gibt dichten Dampf, Spritzer von Wasser – und zudem starke Temperaturschwankungen, wenn man in einen kalten Raum tritt und den Schalter betätigt. Auf der Spezifikationsliste steht oft „IP65“. Das bedeutet im Grunde, dass das Gerät Staub sowie ein paar Spritzer Wasser abwehren kann. Doch das allein garantiert nicht, dass das Gerät auch nach sechs Monaten intensiver Nutzung weiterhin funktioniert. Das langsame Vordringen der Feuchtigkeit Wasser verursacht nicht immer sofort einen Kurzschluss. Manchmal ist der Prozess langsamer – doch das Wasser zerstört langsam die Materialien. Um das zu verhindern, führen wir „Feuchtigkeits- und Hitzeprüfungen“ durch. Das klingt kompliziert, aber im Grunde geht es dabei darum, das Gerät unter stressigen Bedingungen zu testen. Wir belasten die Geräte wochenlang mit hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen. Das simuliert sozusagen Jahre voller Winterregen in kurzer Zeit. Fällt eine Dichtung auch nur etwas zusammen oder beginnt eine Lötstelle zu rosten? Dann versagt das Gerät. Einfach so. Das Problem des „Thermischen Schocks“ Infrarotheizgeräte werden sehr schnell heiß. Stellen Sie sich vor: Es handelt sich um ein kaltes, feuchtes Badezimmer – plötzlich steigt die innere Temperatur von 20°C auf 200°C. Das ist ein enormer Schock für das Gerät. Die Materialien dehnen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten aus – dadurch können Dichtungen beschädigt werden oder die wasserdichten Barrieren zerstört werden. Wir prüfen dies besonders genau. Wir wollen sicherstellen, dass die Dichtungen auch dann noch intakt bleiben, wenn das Gerät unter feuchten und kalten Bedingungen arbeitet. Keine Lecks. Keine Überraschungen. Die Suche nach dem optimalen Ausgleich Hier wird es schwierig. Wenn wir die Dichtungen zu fest machen, bleibt die ganze Wärme im Inneren des Geräts. Dadurch könnte das Innengerät beschädigt werden. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtskonzept: Wir justieren den Aufbau des Geräts so, dass die Infrarotwärme effektiv entweichen kann – dabei bleibt die Feuchtigkeit draußen. Wir wollen nicht raten, wie lange diese Geräte halten werden. Wir bevorzugen es, einige Geräte im Labor zu testen, damit Ihre Geräte jahrelang funktionieren.